Wochenrückblick KW 44-45

Viel ist die letzten 2 Wochen Wochen nicht passiert, zum einen war eine 14-tägige Ruhepause zum Trocknen der Bodenplatte verordnet, zum anderen hat das Wetter den Startschuss für den Rohbau verzögert. Dazu haben wir pünktlich zum ersten Bodenfrost eine entsprechende „Behinderungsanzeige“ von LS Massivhaus bekommen. Die Anzeige sagt aus, dass bei Temperaturen unter 5 Grad tagsüber und unter null Grad nachts, keine weitere Bauausführung erfolgen kann. Klar für das Wetter kann ja niemand etwas und so hoffen wir auf etwas mildere Temperaturen. Nächste Woche schaut der Wetterbericht ja gar nicht so schlecht aus, wir werden sehen und berichten

Aber ganz untätig waren die Bauarbeiter auch nicht, es wurde die Verschalung der Bodenplatte entfernt und der sich angesammelte Müll beseitigt.

Dann haben wir endlich Baustrom bekommen, zwar eine „Notlösung“ der Gemeinde, aber das unser Grundstück nicht „erschlossen“ war wie vereinbart, lag ja auch nicht an uns, trotzdem Danke für die unkomplizierte Hilfe!!

Wir hatten in den letzten 2 Wochen eine „Ausschreibung“ für das Abfahren und das Entsorgen unseres Erdaushubes bei MyHammer und Ebay-Kleinanzeigen aufgegeben. Heute war dann das beauftragte Unternehmen pünktlich um 8 Uhr morgens da und hat 12 LKW-Ladungen mit ca. 160 m³ Erde abgefahren.

Und hier wieder einige Bilder dazu.

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Wochenrückblick 12.09.-22.09.2016

Wiederum ist nicht wirklich viel passiert, aber die „Kleinigkeiten“ der Reihe nach.

Am 13.09.2016 hat die Gemeinderatssitzung stattgefunden, wo unser Bauantrag beraten wurde. Da dies im nicht öffentlichen Teil stattgefunden hat hatten wir auf unsere Anwesenheit verzichtet. Es wird eine Stellungnahme der Gemeinde zum Bauantrag von der Gemeinde erstellt und diese dann dem Bauamt vorgelegt.

Am 19.09.2016 wurde vom Bauhof der Gemeinde der alte Maschendrahtzaun entfernt, da werden wir uns nun umgehend darum kümmern, das die wild wuchernden Brombeersträucher weg kommen und sogleich der Rasen gemäht wird.

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Da wir immer noch auf den Baustart im Oktober hinarbeiten, wurde von uns bei der zuständigen Rewa Wasser und Abwasser beantragt sowie natürlich der Bauwasseranschluss. Dieser wird am 28.09.2016 installiert. Da müssen wir echt mal ein Lob aussprechen, so schnell und unkompliziert war die Beantragung und Bearbeitung.

Leider sieht es bei dem Thema Strom schon etwas komplizierter aus. Auch dieser wurde uns beim Netzbetreiber der E.DIS AG beantragt. Das ausführende Subunternehmen der E.DIS, die Mecklenburgische Energie und Anlagenbau GmbH (kurz MEA), teilte uns am 20.09.2016 mit, dass es noch keinen Stromanschluss auf dem Grundstück gäbe und das erst eine Zuleitung von 110 Meter durchs Dorf gelegt werden müsste, dazu seien noch diverse Genehmigungen einzuholen so dass ein setzen der Hausanschlusssäule / Baustrom kurzfristig nicht zur Verfügung steht. HALLO??? Völlig entsetzt haben wir darauf hingewiesen, das wir laut Notarvertrag zum Grundstückskauf dieses als komplett erschlossen erworben haben! Im Vertrag ist wörtlich die Rede von Strom / Wasser / Abwasser / Regenwasser. Wir haben einen vor Ort Termin mit dem Mitarbeiter der MEA der am 21.09.2016 statt fand. Der wirklich nette Mitarbeiter zeigte mir die Netzpläne und außer einer 20.000 Volt Hochspannungsleitung liegt nichts im Gehweg und diese Leitung ist eben nicht geeignet für Hausanschlüsse! Da diese Erkenntnis nicht nur unser Grundstück betrifft, sondern auch die 3 neben uns liegenden Grundstücke müssen wir nun warten, wie sich die Gemeinde, das Amt Altenpleen und die E.DIS einigen, denn davon hängt auch der Standort der Hausanschlusssäule ab, die wir später ja nicht noch einmal für viel Geld umsetzen wollten.

Heute am 22.09.2016 dann quasi die nächste „Hiobsbotschaft“, dem Bauantrag betreffend. Bei einem Telefonat mit der Bearbeiterin im Bauamt stellte sich heraus, dass zwar die schriftlich Stellungnahme der Gemeinde Kramerhof vorliegt, aber die Bearbeiterin den ersten Tag nach Ihrem Urlaub hat und sich erst einmal durch einen riesigen Berg Anträge arbeiten muss. Weiterhin gibt es wohl im Bürogebäude in Grimmen interne Umzüge, wodurch sich eine Weiterbearbeitung durchaus verlängern kann. Sie kann uns nicht sagen wann sie dazu kommt den Antrag abschließend zu bearbeiten. Das war so ziemlich der original-Ton der Mitarbeiterin. Völlig ernüchternd war das Telefonat beendet.

Kurz darauf rief uns LS Massivhaus an, ob das Gedankenübertragung war und erkundigte sich nach dem Stand der Baugenehmigung. Man wolle unseren Erdbau und Bodenplatte einplanen, leider konnte wir keine konkreten Angaben machen. So ein Mist aber auch, alle stehen in den Startlöchern und an dem grünen Stempel hängt alles!

 

Grundstückskauf – erste Ernte

Nachdem in der vergangenen Woche der Kaufpreis für unser Grundstück bezahlt worden ist, waren wir natürlich gestern auf unseren 720 m² mit einem Gläschen Sekt zum anstoßen?

In der hinteren Ecke des Grundstück’s gibt es einen Brombeerstrauch,der auch gleich mal geerntet wurde? 2016-08-10 17.13.26

 

 

 

 

Im vorderen Bereich unseres Grundstückes gab es ein Verkehrsschild welches durch die Mitarbeiter des Bauhofes nun nach außerhalb sehr „fachgerecht“ umgesetzt wurde?

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Post vom Amtsgericht und Notar

Am 05.08. 2016 erreichte uns doch noch erfreuliche Nachrichten. Die Mitarbeiterin beim Amtsgericht/Grundbuchamt haben uns die Eintragungen der Grundschuld zugesandt, mit einer kleinen netten Rechnung von 645 € für die Eintragung zur Sicherheit der Bank. Gleichzeitig erhielten wir am selben Tag von der beurkundenden Notarin die Aufforderung zu Zahlung des Kaufpreises für das Grundstück.  Die Unterlagen wurden der Bank heute am 08.08.2016 weitergeleitet, so dass wir am ende der Woche auch rechtlich Grundstückseigentümer sein werden.

Grundstückskauf – Notartermin

Heute am 14.06.2016 hatten wir unseren Notartermin. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch unsere neuen Nachbarn kennen, diese hatten das Nachbargrundstück erworben und wie der Zufall so will hatten diese den Termin direkt vor uns. Die Gemeindevertreterin stellte uns kurz vor und wir haben uns gegenseitig schon mal alles Gute gewünscht.

Dann war es soweit, der Kaufvertrag wurde komplett Wort für Wort vorgelesen und anschließend unterschreiben. Im Anschluss wurde noch die Grundschuld für das Finanzinstitut bestellt/unterschrieben. Etwas gespart haben wir, da wir auf eine sogenannte Auflassungserklärung verzichtet haben, der Verkäufer ist die Gemeinde Kramerhof und somit kein dubioser Verkäufer.

Nun sind wir mal gespannt wie lange es dauern wird, bis das Grundstück wirklich unser ist, denn wir haben gelernt, erst mit der Zahlung des Kaufpreises wird man Besitzer. Vorher sind noch das Finanzamt mit der Grunderwerbssteuer sowie das Grundbuchamt gefordert.