Trockenbau-Abschluss

Der Trockenbau ist fertig und es sieht richtig toll, schon fast wohnlich aus! Das macht schon Lust auf Kofferpacken?

Die Trockenbauer hatten diese Woche die Decke verkleidet und verspachtelt, die Vorwandmodule der Bäder verkleidet und auf unseren Wunsch hin, noch die Fensteranschlüsse die später gefliest werden sollen sowie auf Empfehlung des Heizungsbauers die Lüftungsanlage!

Nur leider sieht das ganze besser aus, als ich mit damit fühle – nämlich beschissen!!!

Wir wollten der Optik zu liebe, die Vorwandmodule auf einer Wandlänge haben und im Eltern-Bad ein Regal für Handtücher. Da die Lüftungsanlage sehr unansehnlich da hing, mit den Rohren die aus dem Estrich ragten und dem Schallschutzaufsatz (der mich von der Größe eh schon erschlagen hatte) sollte diese auch verkleidet werden. Auf die Fensteranschlüsse in den Bädern und im HWR musste noch eine Trockenbauplatte damit der Fliesenleger hier Fliesen kann, da wir damals in diesen Bereichen auf eine Fensterbank verzichtet hatten. Die Jungs fingen auch gleich mit den Arbeiten an, positiv betrachtet würde ich es ja fleißig nennen, aber die Prämisse war schnell fertig werden, da es sich nicht lohnen würde noch einmal die Anfahrt zu unserer Baustelle auf sich zu nehmen.

Leider blieb also mir „Blondchen“ (denn so kam ich mir vor) nichts anderes übrig, mit dem Chef erst über den Mehrpreis sprechen zu können, als die Arbeiten schon halb fertig waren. Nach dem er erst noch breit und lang erwähnen musste was für ein „gefummel“ das ganze doch ist (was ich ja auch glaube) stellte er eine Summe von 500 Euro in den Raum! Diese sollten wir dann den nächsten Tag zum Feierabend zahlen! Wenn ich mir jetzt jedoch überlege, dass die Arbeiten für die Decke so oder so bis Freitag dauern sollten, was ist das denn dann für ein Stundensatz für die Mehrarbeit? Sagen wir mal, selbst bei 50 Euro pro Stunde müssten man also schon 10 Stunden länger daran gesessen haben. Na gut, vielleicht war es das Material? Die Fensteranschlüsse sind aus Resten, die Verlängerung der Vorwandmodule eben aus 1-2 Rigipsplatten mehr….ich verstehe es nicht, aber vielleicht muss ich das auch nicht….

Ich hatte auch nicht das Gefühl das meine Aufregung um die entstandenen Stockflecke im Haus durch die Trockenbauer verstanden wurde. An einer Stelle an der Decke auf ca. 1 qm wurde bei der Dämmung durch fehlendes Material leider -noch- nicht gedämmt, was dazu führte das die aufsteigende Nässe durch den Estrich sich hier in Form von Kondenswasser bildete und die Holzlattung in dem Bereich anfing zu erste Stockflecken zu bilden.

Insgesamt war es ein Wochenende der Aufpreise. Aufpreis hierfür, Mehrpreis dafür. Definitiv für uns das Unwort des Jahres!

Auch haben wir das Gefühlt, das Firmen und einzelnen Gewerke in Ihrer Abfolge durch den Bauprozess geschleust werden, Ihre Arbeit sicher gut machen, aber keine Zeit oder Bedarf an zusätzlichen Ausführungen haben und wenn dann ordentliches Geld verlangen, zusätzlich noch die teilweise „mürrische norddeutsche Art“ der Konversation!

An der Stelle wieder einige Vorher – Nachher Bilder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hausanschlüsse

Regenwasser-Schmutzwasser-Trinkwasser-Strom-Telekom

Eine Menge an Medien die Organisiert werden mussten.

Zunächst einmal wurde sehr unkompliziert die Telefonleitung an einem Vormittag durch die beauftragte Firma der Telekom ins Haus gelegt.

Für die Einbindung des Schutz- und Regenwassers haben wir eine Tiefbaufirma engagiert.  Hierbei ist es praktisch den Graben für das Trinkwasser und die Verlegung vom Strom gleich in einem Zug mitzugestalten.

Gesagt-getan…wir hatten von einer kleinen regionalen Firma ein Angebot das bei ca. 2800 Euro lag, ein Angebot im mittleren Bereich bei 3100 Euro und zwei Angebote von Firmen die der Regionale Abwasser-und Wasserverband (REWA) empfohlen hatte, diese machten einen sehr kompetenten Eindruck, lagen aber bei rund 4000 Euro. Da unsere Devise bis jetzt immer lautete nicht das günstigste aber auch nicht das teuerste Angebot zu nehmen, haben wir uns für eine Firma aus dem Kreis Rügen entschieden. Leider wollte die Firma an dieser Stelle nicht genannt werden!

Zum Ablauf: Als erstes musste der Graben für die Trinkwasserleitung hergestellt und mit Füllsand ausgekleidet werden, damit der Versorger das Wasserrohr ins Haus verlegen konnte. In diesem Zuge haben wir gleich den Bauwasseranschluss entfernen lassen. Der Graben ist aufgrund von Frostschutz und Sicherheit mit 1,20 Metern der tiefste. Den Elektriker haben wir so organisiert, dass er am selben Tag die Stromleitung durch einen zusätzlichen Graben von 14 Metern Länge ins Haus legen konnte. Dies war erforderlich geworden, da wir uns entschieden hatten, die Hausanschlusssäule der E.dis (Netzanbieter) an der Grundstücksgrenze stehen zu lassen.

Die darauffolgenden Tage wurden dann die Regenwasser-und Schmutzwasserleitungen verlegt. Diese belieben so lange offen bis durch eine Kanalreinigungsfirma eine Dichtigkeitskontrolle/Druckprobe gemacht wurde. Diese wird von der REWA vor der Abnahme benötigt. Die Abnahme haben wir für den selben Tag organisiert wie die Druckprobe. Danach konnten die Gräben erst wieder geschlossen werden. Mit dem Abnahmeprotokoll gibt es dann auch die Wasseruhr, die am letzten Donnerstag montiert wurde – wir haben also Wasser im Haus!

Aus dem tollem Angebot der Firma ist nur leider nichts geworden. Durch die geforderten größeren Rohre (REWA fordert DN 160 als Abwasser und Regenwasserleitung) wurde das Angebot (es umfasste leider nur Rohre mit DN100) mit einem Nachtragsangebot um 600 EUR teurer. Darin war dann auch der 14 Meter Graben für das Stromkabel enthalten was im Grundangebot fehlte. Somit waren wir schon mal bei ca. 3700 EUR angelangt und heute war die Schlussrechnung dann auch in der Post – Es sind jetzt 4100 Euro geworden!! Also so ziemlich genau 10 Prozent Aufschlag – rein rechtlich aber leider völlig zulässig…es wurden hier und da einfach ein paar Meter mehr, vielleicht weil die Leitungen jetzt etwas anders verlegt wurden als gedacht bzw. besprochen oder die Firma hat sich halt etwas verrechnet beim Aufmaß.

Die Arbeit ist in Ordnung nur leider hat uns die Organisation sehr viel Stress bereitet, den wir am Ende auch nur hatten damit die Firma nicht so oft anrücken musste. Meinem Schwiegervater, der übrigens immer noch fleißig mit auf der Baustelle stand und Rohre angegeben hat oder Abwasserleitungen gesucht hat werde ich für seinen Bau dann wohl gleich eine regionale Firma empfehlen.

Anbei wie gewohnt wieder ein paar Bilder. Liste der Tiefbau-firmen oder Daten aus der Anschlussgenehmigung der REWA gern auf Nachfrage.

 

 

 

 

Die Fußbodenheizung kommt

Wie im letzten Beitrag schon angekündigt hat sich letzte Woche wieder einiges an unserem Bau getan. So haben die Putzer den Sockelbereich mit einer Armierungsschicht versehen, was schon richtig gut ausschaut. Hier soll nach den Osterfeiertagen mit dem eigentlichen Putz weitergemacht werden.

Einen großen sichtbaren Schritt hat es auch im Haus gegeben. Da war die beauftragte Heizungs- und Sanitärfirma dabei die Fußbodenheizung zu verlegen. Dazu wurde in 2 Lagen gedämmt und anschließend die Heizungsrohre angetackert. Es wurde auch der Heizkreisverteiler installiert und angeschlossen.

Insgesamt wurde innen alles soweit vorbereitet, dass am kommenden Dienstag nach Ostern der Estrich kommen kann.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

die letzte Woche….

Die letzte Woche war ja, wie schon angekündigt, einiges los auf unserer Baustelle. Die Innenputzer waren am Dienstag pünktlich mit Ihren Arbeiten fertig. Dazu können wir nur sagen: PERFEKT, wir hätten nicht gedacht das man tatsächlich solche glatten Wände herstellen kann.

Ab Mittwoch war eine andere Firma, die für den Außenputz zuständig ist auf der Baustelle am arbeiten. Es wurde zunächst die Dämmung im Sockelbereich, sowie um die Fenster und Rollädenkästen angebracht und anschließend ein Armierungsgewebe incl. eines Grundputzes aufgetragen.

Nächste Woche, also noch vor Ostern soll dann der richtige Außenputz aufgetragen werden und nach Ostern dann der Anstrich kommen. Dazu haben wir uns am letzten Freitag mit einer Farbauswahl beschäftigt und sind aber bei unseren Wunsch nach einem weiß geblieben. Der Sockel sowie der Bereich zwischen Fenster HWR und Fenster Bad bekommen farbliche Akzente in RAL 7016 anthrazit.

Ebenfalls in der letzten Woche waren die Sanitär und Heizungsbauer am werkeln. Es wurden die Wasserleitungen verlegt sowie die Abwasseranschlüsse. Ebenfalls wurden die Kanäle für die Wohnraumlüftungsanlage verlegt. In der kommenden Woche soll die Fußbodendämmung eingebracht werden sowie die Fußbodenheizung installiert werden.

 

 

 

 

 

das schaut schon mal gut aus….

Die Putzer waren fleißig und haben schon ordentliche Arbeit abgeliefert. Da wir viele Wände später selbst malern wollen, haben wir gegen einen kleinen Aufpreis alle Wände in einer sogenannten Q-3 Qualität herstellen lassen, vom Ergebnis sind wir sehr überzeugt. Eine lohnenswerte Investition wenn man später nicht im ganzen Haus Tapete kleben möchte.

Der Ausblick in die kommende Woche ist auch außerordentlich positiv! Da sollen doch tatsächlich das erste mal überhaupt 3 Gewerke gleichzeitig auf unserer Baustelle tätig sein, die Innenputzer machen weiter, der Außenputz beginnt und es sollen die nächsten Rohre für den Sanitärbereich verlegt werden.

 

 

 

es geht weiter…Innenputz

Es war so tolles Wetter, da musste ein kleiner Frühlingsgruß her

Und dann, große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: der Innenputz!

Zumindest kam schon mal die Lieferung vom Baustoffhandel:

3 Paletten mit jeweils 40 Säcken Knauf MP 75 L Maschinenputz, insgesamt 3,6 Tonnen Putz wollen verarbeitet werden, wir sind schon sehr gespannt auf das Aussehen nach der Fertigstellung.

 

Dachboden als Trockenboden ausgebaut

In den letzten Tagen haben wir selbst einmal Hand angelegt und einen zusätzlichen Stauraum im begehbaren Teil des Dachbodens ausgebaut.

Dazu haben wir 3 cm starke Holzbretter mit Nut und Feder verarbeitet, diese wurden auf 5 cm starke Vierkanthölzer verschraubt. Das mit den Vierkanthölzern war erforderlich da die Dämmung 24 cm stark ist, und die Holzbretter sonst auf der Dämmung aufgelegen hätten. Dies hätte aber zu einem Wärmestau mit Feuchtigkeit führen können, was ja niemand möchte. So kann alles gut „atmen“ und es kommt genug Luft zum zirkulieren an die Dämmwolle.

Kostentechnisch war diese Aktion auf die Baumarktkosten beschränkt, alles in allem ca. 250 EUR.