Der Estrich – die Trocknungsphase

Nachdem der Zementestrich am 18.04.2017 eingebracht wurde, was keinen ganzen Arbeitstag dauerte, dank einem starken und eingespielten Team, begann der Trocknungsprozess.

Wir konnten den Estrich nach 4 Tagen erstmal begehen und nach „Anweisung“  lüften. Das bedeutet nur Stoßlüftung und immer nur von einer Hausseite. Zu vermeiden ist „Durchzug“.

Alle „Anweisungen“ eingehalten wurde es spannend und die Wärmepumpe Vaillant VWF 88/4  wurde erstmals zum aufheizen in Betrieb genommen.

Das sogenannte Aufheizprogramm ging über 20 Tage. Wobei im ersten Teil die Temperatur jeden Tag höher wurde und sich schon Kondensat an den Fenstern bildete. Nach einigen Tagen legte sich das aber. Im Anschluss wurden noch 2 Bautrockner von LS Massivhaus aufgestellt.

Die Bautrockner laufen nun seit knapp 5 Wochen. Zu Beginn haben wir tatsächlich aller 4-5 Stunden die zwei 5 L Eimer entleert, mittlerweile dauert es zwischen 14- 15 Stunden bis diese voll sind. Insgesamt haben wir mit den Trocknern bisher fast 720 L Wasser aus dem Gebäude gezogen. Da merkt man erst einmal wie viel Wasser in dem Estrich und Putz sowie dem Ringanker steckte.

Allerdings sind auch die Stromkosten enorm. Am Tag als die Heizungsanlage angelaufen ist war unser Zählerstand 379,8 kWh, mittlerweile sind es 3145,5 kWh.

Stolze 2765,7 kWh in knapp 8 Wochen!!! Das werden ca 800 EUR an Stromkosten, da wir uns schon als „Baustrom“ einen etwas günstigeren Anbieter gesucht hatten.

 

2 Gedanken zu „Der Estrich – die Trocknungsphase“

    1. Ja, die Bautrockner sind für 350 EUR / 4 Wochen gemietet. Ist ein sehr günstiges Angebot von LS Massivhaus. Ein PVG im regionalen Miethandel war nicht annähernd so günstig. Wir rechnen nun mit knapp 800 EUR Stromkosten, da in der Region 18445 günstiger Strom für 0,28 EUR / kWh kostet, ohne das man sich lange bindet.

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