SORRY

Leider müssen wir gestehen, dass im Moment, wie bei vielen anderen Bauherren in der letzten Phase, unsere Zeit so knapp ist, dass wir nicht zum zeitgerechten Schreiben des Blog`s kommen.

Wir werden das nachholen, sobald unser Umzug, der am 29.06.2017 sein soll, vollzogen ist und die Telekom so „gnädig“ war und auch Internet-fähig anzuschließen.

 

 

Fliesen, Fliesen, Fliesen

Seit dem 05.06.2017 ist der Fliesenleger im Haus. Naja, zumindest „halbtags“. Nach einem ehrlichen Gespräch kümmert er sich nun weitestgehend erst einmal nur um unsere Baustelle, denn wir wollen ja Ende des Monats umziehen. Und da sollten die Fliesen schon drinnen sein:)

Zuerst ging es im zukünftigen Gäste/Kinder/Mädels-Bad zur Sache. Wandfliesen drann und schon ergibt es ein ganz anderes viel wohnlicheres Bild.

Hier sind Fliesen der Marke AGROB BUCHTAL ausgesucht worden.

Duschbereich
Waschtisch, WC

Eigenleistung Teil 1 – Farbe und Tapete

Jetzt wurde es ernst und wir waren an den letzten Wochenenden fleißig, daher war es auch leider etwas still um den Blog geworden.

Da wir beim Innenputz gleich einen „malerfertigen“ Putz genommen haben und auch das verspachteln der Decke direkt durch die Trockenbauer übernommen wurde, konnten wir direkt loslegen.

Zuerst haben wir alle Wände und Decken mit einem Einlassgrund (StoPrim Plex) versehen. dazu haben wir 3 Kanister je 20 Liter verarbeitet.

Nach einem Tipp in der Vergangenheit, wussten wir das auch „Privatpersonen“ dort einkaufen können. Der Einlassgrund und auch die Farbe später waren etwas günstiger als Markenware aus dem Baumarkt aber von sehr guter Qualität!

Nachdem der Einlassgrund getrocknet war ging es an die Farbe. Zunächst haben wir klassisch weiß gemalert. Dazu wieder bei Sto die Farbe StoColor In  gekauft. Insgesamt haben wir 8 Eimer je 15 Liter verarbeitet, was für ca. 800 m² Wand und Deckenfläche bei 2-maligen streichen reichte.

An zwei Wänden wurde Tapete geklebt, die 3 Wand im Schlafzimmer konnte noch nicht tapeziert werden, da der Raum derzeit von dem Fliesenleger als Lager und „Fliesenschneide-Platz“ dient.

Der Estrich – die Trocknungsphase

Nachdem der Zementestrich am 18.04.2017 eingebracht wurde, was keinen ganzen Arbeitstag dauerte, dank einem starken und eingespielten Team, begann der Trocknungsprozess.

Wir konnten den Estrich nach 4 Tagen erstmal begehen und nach „Anweisung“  lüften. Das bedeutet nur Stoßlüftung und immer nur von einer Hausseite. Zu vermeiden ist „Durchzug“.

Alle „Anweisungen“ eingehalten wurde es spannend und die Wärmepumpe Vaillant VWF 88/4  wurde erstmals zum aufheizen in Betrieb genommen.

Das sogenannte Aufheizprogramm ging über 20 Tage. Wobei im ersten Teil die Temperatur jeden Tag höher wurde und sich schon Kondensat an den Fenstern bildete. Nach einigen Tagen legte sich das aber. Im Anschluss wurden noch 2 Bautrockner von LS Massivhaus aufgestellt.

Die Bautrockner laufen nun seit knapp 5 Wochen. Zu Beginn haben wir tatsächlich aller 4-5 Stunden die zwei 5 L Eimer entleert, mittlerweile dauert es zwischen 14- 15 Stunden bis diese voll sind. Insgesamt haben wir mit den Trocknern bisher fast 720 L Wasser aus dem Gebäude gezogen. Da merkt man erst einmal wie viel Wasser in dem Estrich und Putz sowie dem Ringanker steckte.

Allerdings sind auch die Stromkosten enorm. Am Tag als die Heizungsanlage angelaufen ist war unser Zählerstand 379,8 kWh, mittlerweile sind es 3145,5 kWh.

Stolze 2765,7 kWh in knapp 8 Wochen!!! Das werden ca 800 EUR an Stromkosten, da wir uns schon als „Baustrom“ einen etwas günstigeren Anbieter gesucht hatten.