Hausanschlüsse

Regenwasser-Schmutzwasser-Trinkwasser-Strom-Telekom

Eine Menge an Medien die Organisiert werden mussten.

Zunächst einmal wurde sehr unkompliziert die Telefonleitung an einem Vormittag durch die beauftragte Firma der Telekom ins Haus gelegt.

Für die Einbindung des Schutz- und Regenwassers haben wir eine Tiefbaufirma engagiert.  Hierbei ist es praktisch den Graben für das Trinkwasser und die Verlegung vom Strom gleich in einem Zug mitzugestalten.

Gesagt-getan…wir hatten von einer kleinen regionalen Firma ein Angebot das bei ca. 2800 Euro lag, ein Angebot im mittleren Bereich bei 3100 Euro und zwei Angebote von Firmen die der Regionale Abwasser-und Wasserverband (REWA) empfohlen hatte, diese machten einen sehr kompetenten Eindruck, lagen aber bei rund 4000 Euro. Da unsere Devise bis jetzt immer lautete nicht das günstigste aber auch nicht das teuerste Angebot zu nehmen, haben wir uns für eine Firma aus dem Kreis Rügen entschieden. Leider wollte die Firma an dieser Stelle nicht genannt werden!

Zum Ablauf: Als erstes musste der Graben für die Trinkwasserleitung hergestellt und mit Füllsand ausgekleidet werden, damit der Versorger das Wasserrohr ins Haus verlegen konnte. In diesem Zuge haben wir gleich den Bauwasseranschluss entfernen lassen. Der Graben ist aufgrund von Frostschutz und Sicherheit mit 1,20 Metern der tiefste. Den Elektriker haben wir so organisiert, dass er am selben Tag die Stromleitung durch einen zusätzlichen Graben von 14 Metern Länge ins Haus legen konnte. Dies war erforderlich geworden, da wir uns entschieden hatten, die Hausanschlusssäule der E.dis (Netzanbieter) an der Grundstücksgrenze stehen zu lassen.

Die darauffolgenden Tage wurden dann die Regenwasser-und Schmutzwasserleitungen verlegt. Diese belieben so lange offen bis durch eine Kanalreinigungsfirma eine Dichtigkeitskontrolle/Druckprobe gemacht wurde. Diese wird von der REWA vor der Abnahme benötigt. Die Abnahme haben wir für den selben Tag organisiert wie die Druckprobe. Danach konnten die Gräben erst wieder geschlossen werden. Mit dem Abnahmeprotokoll gibt es dann auch die Wasseruhr, die am letzten Donnerstag montiert wurde – wir haben also Wasser im Haus!

Aus dem tollem Angebot der Firma ist nur leider nichts geworden. Durch die geforderten größeren Rohre (REWA fordert DN 160 als Abwasser und Regenwasserleitung) wurde das Angebot (es umfasste leider nur Rohre mit DN100) mit einem Nachtragsangebot um 600 EUR teurer. Darin war dann auch der 14 Meter Graben für das Stromkabel enthalten was im Grundangebot fehlte. Somit waren wir schon mal bei ca. 3700 EUR angelangt und heute war die Schlussrechnung dann auch in der Post – Es sind jetzt 4100 Euro geworden!! Also so ziemlich genau 10 Prozent Aufschlag – rein rechtlich aber leider völlig zulässig…es wurden hier und da einfach ein paar Meter mehr, vielleicht weil die Leitungen jetzt etwas anders verlegt wurden als gedacht bzw. besprochen oder die Firma hat sich halt etwas verrechnet beim Aufmaß.

Die Arbeit ist in Ordnung nur leider hat uns die Organisation sehr viel Stress bereitet, den wir am Ende auch nur hatten damit die Firma nicht so oft anrücken musste. Meinem Schwiegervater, der übrigens immer noch fleißig mit auf der Baustelle stand und Rohre angegeben hat oder Abwasserleitungen gesucht hat werde ich für seinen Bau dann wohl gleich eine regionale Firma empfehlen.

Anbei wie gewohnt wieder ein paar Bilder. Liste der Tiefbau-firmen oder Daten aus der Anschlussgenehmigung der REWA gern auf Nachfrage.

 

 

 

 

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