Abschied – aber nicht für immer;-)

Heute wollen wir uns noch einmal melden bevor es am Freitag in die Sonne geht um Kraft zu tanken…Kreta wir kommen.

Wir waren am Dienstag den 27.09.2016 persönlich bei der zuständigen Bearbeiterin des Bauamtes Frau G. in Grimmen. Ziel war es natürlich den Bauantrag doch noch irgendwie vor dem Urlaub zu bekommen, aber Pustekuchen. Unser Bauantrag liegt nach Aussage von Frau G. in der Ablage „Genehmigungsfähig, muss ich noch fertig machen“. Das bedeutet soviel wie das unser Bauvorhaben gegen keine Gesetze oder Bedingungen verstößt und zulässig ist. Nur um den abschließenden Bescheid zu erstellen hätte Sie im Augenblick keine Zeit. Frau G. würde uns anrufen wenn Sie es geschafft hat. KLASSE

Das was wirklich funktionierte ist die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Wasserversorger, der REWA. Bestellt zum 28.09.2016, geliefert und montiert zum 28.09.2016, unser Bauwasseranschluss.

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Ebenfalls wurde uns die Entsorgungsgenehmigung für Regenwasser und Schmutzwasser erteilt, sowie der Baukostenzuschuss für das Abwasser festgesetzt, welcher aber mit rund 900 EUR geringer ausgefallen ist als erwartet.

Nun verabschieden wir uns, mal schauen was die nächsten 14 Tage ohne uns passiert! Kreta wir kommen…..

 

 

 

Wochenrückblick 12.09.-22.09.2016

Wiederum ist nicht wirklich viel passiert, aber die „Kleinigkeiten“ der Reihe nach.

Am 13.09.2016 hat die Gemeinderatssitzung stattgefunden, wo unser Bauantrag beraten wurde. Da dies im nicht öffentlichen Teil stattgefunden hat hatten wir auf unsere Anwesenheit verzichtet. Es wird eine Stellungnahme der Gemeinde zum Bauantrag von der Gemeinde erstellt und diese dann dem Bauamt vorgelegt.

Am 19.09.2016 wurde vom Bauhof der Gemeinde der alte Maschendrahtzaun entfernt, da werden wir uns nun umgehend darum kümmern, das die wild wuchernden Brombeersträucher weg kommen und sogleich der Rasen gemäht wird.

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Da wir immer noch auf den Baustart im Oktober hinarbeiten, wurde von uns bei der zuständigen Rewa Wasser und Abwasser beantragt sowie natürlich der Bauwasseranschluss. Dieser wird am 28.09.2016 installiert. Da müssen wir echt mal ein Lob aussprechen, so schnell und unkompliziert war die Beantragung und Bearbeitung.

Leider sieht es bei dem Thema Strom schon etwas komplizierter aus. Auch dieser wurde uns beim Netzbetreiber der E.DIS AG beantragt. Das ausführende Subunternehmen der E.DIS, die Mecklenburgische Energie und Anlagenbau GmbH (kurz MEA), teilte uns am 20.09.2016 mit, dass es noch keinen Stromanschluss auf dem Grundstück gäbe und das erst eine Zuleitung von 110 Meter durchs Dorf gelegt werden müsste, dazu seien noch diverse Genehmigungen einzuholen so dass ein setzen der Hausanschlusssäule / Baustrom kurzfristig nicht zur Verfügung steht. HALLO??? Völlig entsetzt haben wir darauf hingewiesen, das wir laut Notarvertrag zum Grundstückskauf dieses als komplett erschlossen erworben haben! Im Vertrag ist wörtlich die Rede von Strom / Wasser / Abwasser / Regenwasser. Wir haben einen vor Ort Termin mit dem Mitarbeiter der MEA der am 21.09.2016 statt fand. Der wirklich nette Mitarbeiter zeigte mir die Netzpläne und außer einer 20.000 Volt Hochspannungsleitung liegt nichts im Gehweg und diese Leitung ist eben nicht geeignet für Hausanschlüsse! Da diese Erkenntnis nicht nur unser Grundstück betrifft, sondern auch die 3 neben uns liegenden Grundstücke müssen wir nun warten, wie sich die Gemeinde, das Amt Altenpleen und die E.DIS einigen, denn davon hängt auch der Standort der Hausanschlusssäule ab, die wir später ja nicht noch einmal für viel Geld umsetzen wollten.

Heute am 22.09.2016 dann quasi die nächste „Hiobsbotschaft“, dem Bauantrag betreffend. Bei einem Telefonat mit der Bearbeiterin im Bauamt stellte sich heraus, dass zwar die schriftlich Stellungnahme der Gemeinde Kramerhof vorliegt, aber die Bearbeiterin den ersten Tag nach Ihrem Urlaub hat und sich erst einmal durch einen riesigen Berg Anträge arbeiten muss. Weiterhin gibt es wohl im Bürogebäude in Grimmen interne Umzüge, wodurch sich eine Weiterbearbeitung durchaus verlängern kann. Sie kann uns nicht sagen wann sie dazu kommt den Antrag abschließend zu bearbeiten. Das war so ziemlich der original-Ton der Mitarbeiterin. Völlig ernüchternd war das Telefonat beendet.

Kurz darauf rief uns LS Massivhaus an, ob das Gedankenübertragung war und erkundigte sich nach dem Stand der Baugenehmigung. Man wolle unseren Erdbau und Bodenplatte einplanen, leider konnte wir keine konkreten Angaben machen. So ein Mist aber auch, alle stehen in den Startlöchern und an dem grünen Stempel hängt alles!

 

Fußbodenbelag – wer die Wahl hat, hat die Qual

Wir hatten uns in den vergangenen Tagen auch mit der Frage beschäftigt welche Fußbodenbeläge wir gerne verlegen wollen. Alle Bereiche die nicht gefliest werden, sollen von uns in Eigenleistung verlegt werden. Da Parkett von Anfang an nicht zur Debatte stand, hatten wir verschiedene Muster von 2 Firmen angefordert. Die Auswahl war zwischen Laminat und Vinyl, beides im Klick-System. Sehr ansprechend fanden wir die vielen Videos der Firma Planeo bzw Parkett Wohnwelt. Dies könnte eine große Hilfe sein und auch die Muster die wir bekommen haben gefallen.

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Hier eine Auswahl zwischen Laminat und Vinyl

nach längerem Überlegen sind wir aber vorläufig zu dem Schluss gekommen, das wir Vinyl nehmen werden, da es unempfindlicher bei Feuchtigkeit ist. Da wir ja unser Hobby haben, kann da immer mal ein kleines Malheur passieren.

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Hier nochmals verschiedene Farbtöne vom Laminat, die Richtung ist klar, etwas heller soll es sein;)
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letztendlich sind diese 4 Farbtöne nun in der Endauswahl, Vintage Snow für den Wohnbereich und Milano, oder Bologna im Küchenbereich.
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Vinyl Typ Bologna im direkten Vergleich zum Vintage Snow

Wochenrückblick 05.09.-11.09.2016

Viel ist nicht passiert, aber damit haben wir auch nicht gerechnet da wir ja auf Dienstag den 13.09.2016 warten, genauer auf die Gemeinderatssitzung am Abend wo unser Bauantrag zu beschließen ist.

Am Samstag kam ganz unerwartet gleich 2 x mal Post.

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Zum einen von der KfW Förderbank, juhu der Zuschuss gem. Programm
431 wurde genehmigt und somit werden wir nach Fertigstellung des Projektes 50% der Kosten vom Gutachter erstattet bekommen, immerhin 1500 EUR in unserem Fall! Beantragt hatten wir diesen am 03.08.2016, also hielt sich hier die Bearbeitungszeit mit 4 Wochen noch in Grenzen.


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Zum anderen kam ein Schreiben des Netzversorgers, der E.DIS AG, die uns ein Angebot für den Netzanschluss an das Stromnetz geschickt hat. Anschluss in Form einer Hausanschlusssäule mit Inbetriebnahme für 1346,69 EUR. Angebot klingt immer so als hätte man die Wahl, aber eigentlich hat man die Nicht! Dieser Netzversorger ist zuständig und somit muss man, wenn man Strom haben möchte das Angebot auch annehmen. Möchte man diese Hausanschlusssäule dann später in den HWR verlegt haben und das möchten wir natürlich, kostet das nochmals 678,54 EUR.

Beim späteren Stromanbieter ist man flexibel und muss nicht den Grundversorger, hier in Parow die E.ON nehmen. Wobei wir da schon gehört haben das bezüglich „Baustrom“ keine große Auswahl besteht,sondern da schon auf den Grundversorger angewiesen ist.

Wer da uns mit Erfahrungen weiterhelfen kann, wir sind für jeden Tipp sehr dankbar!